Weiah

Ich bin ja wirklich nicht mehr zu erschüttern, wenn es um Journalisten-Nachwuchs geht. Aber leichte Zweifel am Bildungswesen überkommen mich doch, wenn ich in einer Journalisten-ML lese:

Hiermit moechte ich mich von der Liste abmelden!

Wo doch in jeder Mail dieser Liste deutlich steht:

Um diese Liste zu verlassen, schreiben Sie eine Mail an:
mailto: a@bc.de

Möglicherweise hat die Abmelderin aber auch selbst eingesehen, daß Journalism nix für sie ist… Penetrant auch das in Deutschland über Gebühr gebrauchte Rufzeichen.

4 Responses to “Weiah”

  1. maltemann Says:

    Tolle Fundsache. Keine Ahnung, wie das passieren konnte, aber ich verbreite die Frage weiter.

  2. kulturnation Says:

    Hmm, der Kommentar sollte wohl zum ZEIT-Beitrag. Die Lösung scheint zu sein, daß Google den ZEIT-Server zu spidern scheint und die ZEIT möglicherweise den Server ungeschützt als Zwischenlager für noch nicht fertige Artikel nutzt.

  3. Marco Herack Says:

    naja… die zeit hat den beitrag einfach mit der falschen headline onlinegestellt und obwohl das sofort geändert wurde, hatte es google bereits erfasst.

    soll heisst: google is verdammt schnell… würd mich auch nicht wundern, wenn die bei den grossen newsseiten n perma-screen laufen haben.

    ansonsten isses unwahrscheinlich, dass n redakteur intranet mit internet verwechselt. bei letzterem hat er in den meisten fällen keine berechtigung zum direkten publizieren.

    mfg
    mh

  4. kulturnation Says:

    Hallo, Marco,

    ja klar, so kann es natürlich auch sein. Beängstigend finde ich es auf jeden Fall. Oder auch prima - weil das auch die “Giganten” etwas menschlicher macht.

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