Weiah
Ich bin ja wirklich nicht mehr zu erschüttern, wenn es um Journalisten-Nachwuchs geht. Aber leichte Zweifel am Bildungswesen überkommen mich doch, wenn ich in einer Journalisten-ML lese:
Hiermit moechte ich mich von der Liste abmelden!
Wo doch in jeder Mail dieser Liste deutlich steht:
Um diese Liste zu verlassen, schreiben Sie eine Mail an:
mailto: a@bc.de
Möglicherweise hat die Abmelderin aber auch selbst eingesehen, daß Journalism nix für sie ist… Penetrant auch das in Deutschland über Gebühr gebrauchte Rufzeichen.
Mai 11th, 2005 at 11/5/2005 | 20:34
Tolle Fundsache. Keine Ahnung, wie das passieren konnte, aber ich verbreite die Frage weiter.
Mai 11th, 2005 at 11/5/2005 | 21:26
Hmm, der Kommentar sollte wohl zum ZEIT-Beitrag. Die Lösung scheint zu sein, daß Google den ZEIT-Server zu spidern scheint und die ZEIT möglicherweise den Server ungeschützt als Zwischenlager für noch nicht fertige Artikel nutzt.
Mai 12th, 2005 at 12/5/2005 | 15:03
naja… die zeit hat den beitrag einfach mit der falschen headline onlinegestellt und obwohl das sofort geändert wurde, hatte es google bereits erfasst.
soll heisst: google is verdammt schnell… würd mich auch nicht wundern, wenn die bei den grossen newsseiten n perma-screen laufen haben.
ansonsten isses unwahrscheinlich, dass n redakteur intranet mit internet verwechselt. bei letzterem hat er in den meisten fällen keine berechtigung zum direkten publizieren.
mfg
mh
Mai 12th, 2005 at 12/5/2005 | 15:40
Hallo, Marco,
ja klar, so kann es natürlich auch sein. Beängstigend finde ich es auf jeden Fall. Oder auch prima - weil das auch die “Giganten” etwas menschlicher macht.