Literaturbetrieb
Samstag, Mai 26th, 2007Wer sich in den Betrieb begibt, kommt darin um.
Wer sich in den Betrieb begibt, kommt darin um.
Er fühlte sich völlig gefüllt von einer Leere.
Ist den TexterInnen des stumpfen Produkt-Slogans eigentlich jemals ins Bewußtsein gerückt, daß dieser eben auch den Freiheitszug beinhaltet?
Lutz Dammbeck in einem interessanten Gespräch mit Nike Breyer in der taz, 19./20.5., tazmag S. III: NB: Wenn ich für bare Münze nähme, was Sie sagen, dann wäre Freiheit eine Fata Morgana. LD (lacht): Wenn Sie sich frei fühlen, ist das doch okay. Wenn Sie es wissen, haben Sie ein Problem. Vielleicht noch die nächsten [...]
U|to|piat, das; -[e]s, -e, Mittel zur Verhinderung der Gegenwart [zu lat. Utopium, → Opium des Volkes] Schade nur, daß es mir zwar in dieser “Bedeutung” selbst eingefallen ist, jemand das Wort aber schon genutzt hat.
Er hat den aktuellen, fünfseitigen NZZ-Schwerpunkt über Langsamkeit in nur zwanzig Minuten geschafft.
Der empfohlene Film hat mir gut gefallen – und wenn ich das 3sat-Forum zum Film lese, wohl auch vielen anderen ZuschauerInnen. Der Autor saß lobenswerterweise noch bis 2 Uhr in der Nacht und antwortete. Interessant, daß es wohl einigen Leuten wie beim Contergan-Film ging und sie die Insertierung “vermißten”. Sehgewohnheiten, die Andreas Fischer schön unterläuft.
Also ist Literatur heute gleich Roman. Oder Roman ist Literatur. Und Blanchot hat ja mal irgendwo gesagt, daß der Roman vielleicht irgendwann das Ende der Literatur bedeutet; das finde ich sehr treffend, weil ja in der Tat durch diese Romanschreiberei und durch diesen Romankonsum Sprache vernichtet wird. [Anne Duden, in "Die Arbeit muss Fragment sein. [...]
Ein neuer Film von Andreas Fischer, dessen Interview-Film “Contergan – die Eltern” ich großartig finde und uneingeschränkt empfehle. “Söhne ohne Väter”, der am Sonntag, 20.5.2007 um 21.15h in 3sat gezeigt wird, ist wieder ein Interviewfilm, erfreulicherweise ohne historisches Filmmaterial oder Spielszenen. Bei “Contergan” gelang ihm ein durch die Montage ein intensives Erzählen, das über das [...]
Sting. R.I.P.