Archive for the 'lesefutter' Category

Nachruf auf einen Nachruf

Mittwoch, Oktober 28th, 2009

Heinz Czechowski ist tot. Hierzulande wurde er viel zu wenig gelesen. Vermutlich wird sich auch in Zukunft, an die er mit Recht nicht glaubte, daran wenig ändern. Was seine Gründe hat. Die aber nicht gegen ihn sprechen.
Wer ein wenig gerade in seinen neueren Texten liest,[1] bemerkt schnell seine Heimatlosigkeit, seine schmerzhafte Fremdheit, ob nun in [...]

Abtauchen zum Lesen

Donnerstag, September 3rd, 2009

Seit heute lese ich, die letzten Tage des Urlaubs nutzend, “Unendlicher Spaß” von David Foster Wallace.
Das Einles/lass-Problem, das von manchen in dem sehr interessanten Blog-zum-Buch-Projekt geschildert wurde, hatte ich erfreulicherweise nicht. Vielleicht, weil ich lieber sozialautistisch als partylabernd bin, hat mich bereits der Wahnsinn der ersten “Szene” fasziniert. Wie Hal da sitzt und [...]

Dat is uitmuntend!

Sonntag, Februar 1st, 2009

Ich spreche ein bißchen Nederlands – aber mit dieser Site geht es gleich viel besser – ganz toll!

Danke, LITERATUREN!

Samstag, Januar 17th, 2009

Die LITERATUREN waren ja immer wieder beliebtes Ziel von Spott&Hohn. Aber allein der kluge und neben Daths Rezension bisher einzige angemessene Artikel[1] zu Christian Krachts “Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten” macht diese Zeitschrift zu einem Trost. Jetzt bin ich gespannt auf die Entwicklung nach dem Weggang von Sigrid Löffler.
Moritz Baßler in [...]

Armer Dath

Donnerstag, Dezember 25th, 2008

Während ich gerade mit großem Vergnügen Dietmar Daths “Für immer in Honig” lese[1], schlage ich dazu immer mal wieder etwas im WWW nach. Und finde gerade dieses Moderatoren-Gestammel bei der ARD. Wie hält Dath so einen Typen aus? Der in jedem dritten Satz betont, daß alles sehr sehr kompliziert sei – einfach nur [...]

Sehr schoene Analyse zu Heinz Czechowski

Donnerstag, Dezember 25th, 2008

Gisela Trahmsam hat im “Titel” einen sehr klugen Text zu einem meiner Lieblingslyriker, nämlich Heinz Czechowski, und sein Gedicht “Zu Mickel” geschrieben.
Czechowski macht es nicht leicht, er ist mit den Jahren immer kantiger, abweisender geworden, verschont niemand, der es es nicht verdient hat. Unklug, könnte man im blitzenden Bussi-Literaturclub sagen. Aber auf die Mitgliedschaft dort [...]

Großartige Blog-Nutzung

Sonntag, Dezember 21st, 2008

Die Grenzen der Zeitung sind nicht die Grenzen ihrer Artikel. Dies beweist für die taz “der Aushilfshausmeister” Helmut Höge in seinem sehr langen Blog-Beitrag zum bedeutenden Soziologen Alfred Sohn-Rethel.
Geld und Geist/Licht (35) von Helmut Höge
Der praktische Solipsismus im Rausch der Geschwindigkeit und im Licht der Erkenntnis – Alfred Sohn-Rethels
Der mich an die liegengebliebene Beschäftigung [...]

Ein neuer Max Goldt!

Mittwoch, September 17th, 2008

Vorweg eine kleiner Ausruf:

Hammer!
Ich suche noch nach den treffenden Worten, um meiner Freude über die eben eingetroffene Nr. 000010 des neuen Max-Goldt-Buches “Atlas van de nieuwe Nederlandse vleermuizen” angemessen Ausdruck zu verleihen.
Der changierende Umschlag mit der großartigen Titelgestaltung. Dann ein Blättern wie in einem Bildband, nur kurz mal Zeilen anlesen, aber die Satzbilder sind [...]

Danke, Daniela Strigl!

Freitag, Juni 27th, 2008

Nachdem ich mich doch zu Bachmann’s Kleiner Leserunde bemüht hatte und ein unsäglich dünner Text als erstes von D.S. mit “Das war ein erfrischender Text” kommentiert wurde, habe ich jetzt wieder viel Tagesfreizeit. Und lese also lieber Weizenbaums “Inseln der Vernunft”[1]
”Was sehen wir täglich im Fernsehen, nicht nur in Amerika? Wir sehen Gewalt, wir sehen [...]

Ehret Jean Paul – indem ihr ihn lest.

Freitag, März 21st, 2008

Vorwort zum Vorwort
Es mag merkwürdig anmuten, daß der Schreiber dieses Beitrags zugleich Gründer und erster Vorsitzender des “G.w.s.d.”[1] ist.
Erstes Vorwort[2]
Hinweise auf Geburtstage in diesem Blog sind immer nur willkommene Anlässe, auf Menschen – und meist mehr noch auf ihr Werk – hinzuweisen.
Glückwunsch
Ich wüßte nicht zu sagen, wem mehr zu gratulieren wäre: Jean Paul[3], dessen 243. [...]